OuiShare - Heidelberg - Ein Event zur Sharing Economy in Heidelberg! 

Seit einiger Zeit interessiere ich mich für das Teilen von Software, Gegenständen und Ideen. In der modernen Sprache spricht man im allgemeinen von der „Sharing Economy“. Um die Sharing Economy ein bisschen besser zu verstehen und die Ideen dazu aus der Region Heidelberg kennen zu lernen, war ich bei der OuiShare Veranstaltung, welche in der Leitstelle in Heidelberg statt fand. 

OuiShare ist eine in Frankreich gegründete Initiative, welche sich auf die Fahne geschrieben hat die „Sharing Econmy“ weiter zu verbreiten und Menschen, welche in einer Welt des Teilens leben wollen, mit einander zu verbinden. Neben Treffen schreibt OuiShare auch an einem Blog. Diesen Blog könnt ihr hier finden. Zum größten Teil wird auf diesem Blog in Englisch, Französisch oder Spanisch geschrieben. Bald sollen auch Texte in deutscher Sprache auf dem Blog veröffentlicht werden. Bei den Blog-Artikel handelt es sich zum größten Teil um wissenschaftliche Ausführungen oder Projektarbeiten, allerdings soll der OuiShare-Blog in Zukunft auch mehr Blog-Artikel beheimaten, welche keinen wissenschaftlichen Ursprung haben.

Da es beim OuiShare Event vor allem von Inhalten geht wurden auch einige interessante Themen der Sharing Economy in Heidelberg angesprochen. Zum einen trug Herr Thomas Höfer etwas über die „kisskissbankbank“ und „hellomerci“ vor. Die Website „kisskissbankbank“ beschäftigt sich mit dem Thema CrowedFunding. Auf dder Website von „kisskissbankbank“ kann man unterschiedlichste Projekte finanzieren. Meiner Meinung nach kann es als ähnliches Modell wie Kickstarter bezeichnet werden, allerdings mit europäischen Wurzeln. Das zweite Projekt „hellomerci“ ist eine Website, welche sich mit dem Thema „Crowed Lending“ beschäftigt. „Crowed Lending“ bezeichnet, dass leihen von Geld von vielen Mitmenschen zur Realisierung eines kommerziellen Projektes. Nach (und auch während) der Durchführung erhalten die Finanzierungsträger ihr Geld. Das besondere an „hellomerci“ ist dabei, dass die Menschen für das Leihen von Geld keine Zinsen zahlen müssen und so unkompliziert an das Geld kommen und mit keinen finanziellen Risiken belastet werden.

Anschließend wurde von einem Herren über die Car Sharing Szene und die dazugehörige Geschichte berichtet. Diese entwickelte sich in den letzten Jahren sehr positiv. Sodass man nun im Raum Rhein-Neckar über 400 Fahrzeuge und über 5000 Kunden zählen kann. Beim Car Sharing geht es vor allem darum weniger Ressourcen zu verwenden und das Auto fahren bewusster zu machen. Dabei soll vor allem der bewusste Einsatz von dem Auto dazu führen, dass der größte Teil der Fortbewegung mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr bestritten wird. Gleichzeitig soll man nicht auf die Nutzungsmöglichkeit eines Autos verzichten müssen. Neben dem professionellen Car Sharing wurde auch über das private Car Sharing und die Risiken gesprochen.

Darauf Folgend stellten sich zwei Damen von dem sogennaten „Action House Heidelberg“ vor. Das „Action House“ ist eine Plattform für Kultur, Kreativität und Wissen. Neben dem Austausch von Menschen steht dabei vor allem das gegenseitige Erklären und helfen im Vordergrund. Neben der Nutzung von privaten Leuten wird das „Action House“ auch von Startups genutzt um ihre ersten Ideen in einem kreativen Umfeld umzusetzen.

Abschließend stellten Einige Projekte vor, welche Sie gerade in Heidelberg betreiben. Ein spannendes Projekt dabei  war für mich Zum Abschluss des gelungen Events gab es ein Konzert, welches die Veranstaltung abrundete.

Ich bin gespannt, wie sich die Sharing Economy weiter entwickelt. Vor allem unter dem Aspekt, dass nun immer mehr Menschen sich mit einander verknüpfen und in Echtzeit Daten miteinander austauschen. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, welche zu der Verbesserung der Lebensqualität aller Individuen beiträgt.

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